Die Hospizidee

Die Hospizidee ist untrennbar mit dem Namen Dr. Elisabeth Kübler-Ross verbunden, die durch ihre therapeutische Arbeit mit Sterbenden dazu beigetragen hat, eine der größten Ängste der Menschheit zu lindern: „Die Furcht vor dem Tod“. Ihre bekannten Interviews mit Sterbenden, Schilderungen konkreter Begegnung mit dem Jenseits in Form von Nah-Toderfahrungen bildeten die Grundlage für die Entwicklung der Hospizarbeit.

1967 gründete die Ärztin Cicely Saunders in London das erste moderne stationäre Hospiz (St. Christopher Hospice), um Sterbenden in ihrer letzten Lebensphase Zeit und Raum für pflegerische, medizinische und menschliche Zuwendung zu geben. Das Ziel der heutigen Hospizbewegung ist es, für Sterbende die Möglichkeit zu schaffen, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben.

 

Wie und wann…

Bei einer unheilbaren, fortgeschrittenen und weiter fortschreitenden Erkrankung, die zum Tod führt (das muss nicht nur eine Krebserkrankung sein), geht es nicht mehr um Lebensverlängerung, sondern um die Bewahrung der Lebensqualität bei begrenzter Lebenserwartung.

Dabei sind nicht nur eine optimale Schmerztherapie und die Linderung quälender anderer Symptome durch Ärzte und Pflegepersonal notwendig und wichtig, sondern vor allem die menschliche Zuwendung durch unseren Hospizverein.

Nur so hat der Sterbende die Chance, die begrenzte Zeit für seine Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und Sterben zu nutzen.

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