Viele Menschen wünschen sich, Zuhause in vertrauter Umgebung sterben zu können. Frei von Schmerzen, ohne Angst und vielleicht auch im Beisein eines vertrauten Menschen. Dies gelingt jedoch nur einem geringen Teil. Etwa 870.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland. Aber jeden von uns wird das Thema einmal betreffen!

Wer einem anderen Menschen am Lebensende ein Begleiter sein will, der kämpft häufig mit den eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Viele Menschen trauen sich die Begleitung eines Sterbenden nicht zu, weil ihnen das Grundlagenwissen von Sterbeprozessen oder auch die Kenntnis über die vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfsangebote fehlen.

Im Letzte-Hilfe-Kurs wird Basiswissen vermittelt, einfache Handgriffe gezeigt und Tipps gegeben, was man für Nahestehende am Ende des Lebens tun kann.

Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich. Es wird ermutigt, sich Sterbenden zuzuwenden, denn Zuwendung ist das, was alle am Ende des Lebens am meisten brauchen!

Folgende Themen werden besprochen:

  1. Sterben ist ein Teil des Lebens
  2. Vorsorgen und Entscheiden
  3. Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte
  4. Abschied nehmen vom Leben

Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.

Mitzubringen: Getränke und Verpflegung

  1. Kurs:

Sa., 05.11.2022, 9.30 – 13.30 Uhr, € 18,00, Sabina Krappmann-Klute und Pfarrer Dr. Dirk Klute