Ursula Dirkmann

Ursula Dirkmann

Familenstand/Kinder:
verheiratet, 4 Kinder (19J.,20J.,20J.,22J.)

Beruflicher Hintergrund:
Dipl. Sozialpädagogin, Magisterstudiengang Kunst/Kunstpädagogik u. Erziehungswissenschaft, Ausbildung zur Heilpraktikerin u. Psychologischer Beraterin, seit 2013 selbstständig tätig in eigener Praxis als Heilpraktikerin/ psychologische Beratung u. Therapie, Lehr- u. Referententätigkeit

Mitglied beim Hospiz Ibbenbüren e.V. seit:
2006

Meine Motivation/Was hat den Ausschlag gegeben, mich hier zu engagieren?
Mein Leben betrachte ich nicht nur als Geschenk, sondern auch als Aufgabe. So sehe ich es als Aufgabe, mich und meine Fähigkeiten in dieser Welt einzubringen.Während meiner früheren beruflichen Tätigkeit habe ich u. A. schwerkranke u. sterbende Menschen begleitet und war in der Trauerbegleitung tätig. Weiter habe ich mehrere Menschen im Familien- und Freundeskreis begleiten müssen. Meine vielfältigen Erfahrungen möchte ich in diesem Ehrenamt zur Verfügung stellen. Zudem weiß ich , wie wohltuend und hilfreich manchmal so ein „Engel“ sein kann

Worin sehe ich meine Aufgabe im Hospiz Ibbenbüren e.V.?
In der Begleitung schwerstkranker u. sterbender Menschen und deren Angehörige.

Was liegt mir im Bereich der Hospizarbeit ganz besonders am Herzen:
Der Tod gehört zum Leben, also sollte Tod und Sterben auch in unser Leben eingebettet sein. Leider fehlen häufig durch den gesellschaftlichen Wandel die familiären Strukturen dafür. Die Begleitung sterbender Angehöriger lastet auf den Schultern weniger. Überforderung, Berührungsängste, Hilflosigkeit, Verzweiflung, usw. machen die schwere Situation noch schwerer. Hospizarbeit (stationär o. ambulant) kann in dieser Lebensphase Beistand und Stütze sein.

Mein Lebensmotto/Leitgedanke in der hospizlichen Begleitung:
„Manchmal ist es wichtiger dem Tag mehr leben zu schenken, als dem Leben mehr Tage“

Außerdem ist mir noch Folgendes wichtig:
„Leben bis zum Lebensende in Würde“ ;
Während meiner zahlreichen Begleitungen lernte ich immer wieder eine gute palliativmedizinische Versorgung wertzuschätzen. Das Lindern von Schmerz, Angst und Not ist meiner Meinung nach mit Grundvoraussetzung für ein würdevolles Sterben. Glücklicherweise hat sich die Palliativmedizin im Laufe der Jahre immer mehr etabliert. Und manchmal wäre das Augenmerk auf eine gute palliativ-medizinische Betreuung sinnvoller, als eine entmenschlichte Apparatemedizin zur Lebensverlängerung um jeden Preis.

 


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