Beate Bühner

Geburtsdatum:
1963

Familenstand/Kinder:
verheiratet, 2 erwachsene Söhne

Beruflicher Hintergrund:
PTA mit über 30 jähriger Tätigkeit in der öffentlichen Apotheke sowie in der Krankenhausapotheke, Betreuungsassistentin für Menschen mit Demenz, Honorardozentin am Caritas Bildungswerk für Pflege und Gesundheit von Juni 2019 – Ende 2021, seit 2022 freiberufliche Redakteurin beim Hörsteler Stadtmagazin

Mitglied beim Hospiz Ibbenbüren e.V. seit:
Anfang 2015

Meine Motivation/Was hat den Ausschlag gegeben, mich hier zu engagieren:
Die Themen Sterben und Tod haben mich schon seit langer Zeit beschäftigt. Als dann in meinem persönlichen Umfeld einige liebe Menschen verstorben sind wuchs bei mir der Wunsch, besser zu verstehen, was beim Sterben geschieht und wie es anderen Menschen in ähnlichen Situationen ergeht. Auch die ganz unterschiedlichen Verhaltensweisen der Menschen auf Trauer und in der Trauer beschäftigen mich seitdem besonders. Darüber hinaus ist es mir ein besonderes Anliegen dazu beizutragen, diese Themen aus der Grauzone heraus zu holen und in der Gesellschaft wieder offen darüber sprechen zu können. Meine persönlichen Erfahrungen haben mir gezeigt, dass das oft sehr schwierig sein kann.

Worin sehe ich meine Aufgabe im Hospiz Ibbenbüren e.V.?
Ich bin seit 2015 in der häuslichen Sterbebegleitung aktiv, ganz besonders stehe ich dem Haus Waldfrieden als Sterbebegleiterin zur Verfügung. Seit Anfang 2018 bin ich außerdem in der Trauerbegleitung in Form von Einzelbegleitungen tätig und biete Gesprächskreise für Trauernde an. Weitere Angebote wie unseren Offenen Trauertreff betreue ich im Wechsel gemeinsam den anderen Trauerbegleitern des Vereins.

Im Kreis für Öffentlichkeitsarbeit habe ich mich seit 2015 für den mehrmals im Jahr erscheinenden Newsletter eingesetzt und wirke bei verschiedenen Projekten mit.

Was liegt mir ganz besonders am Herzen?
Im Jahr 2017 haben wir das Projekt „Trauer braucht RAUM“ ins Leben gerufen. Ich habe mich zusammen mit Kolleginnen und Kollegen dafür eingesetzt, dass der Bereich Trauerarbeit im Hospiz Ibbenbüren e.V. ausgebaut werden kann und wir eigene Räume für die Trauerbegleitung bekommen und gestalten können. Das ist uns mit viel ehrenamtlicher Unterstützung gelungen, sodass wir Anfang 2018 unseren „Treffpunkt Trauer“ an der Oststraße in Ibbenbüren eröffnen konnten.

Mein Lebensmotto/Leitgedanke:
Jeder Sterbende ist ein Lebender – bis zum Schluss!

Außerdem ist mir noch Folgendes wichtig:
Dass jedem Mensch, ganz besonders auch in Krankheit und im Sterben sowie auch in seiner Trauer, mit Respekt begegnet wird.

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