Aktuelle Bildungsveranstaltungen

des Hospiz-Ibbenbüren e.V. in Kooperation mit der Familienbildungsstätte

 

Informationen und Anmeldungen:

Familienbildungsstätte, Klosterstr. 21, 49477 Ibbenbüren
Tel.: 0 54 51 / 96 44 64, Email: info@fabi-ibbenbueren.de
Oder im Internet: www.fabi-ibbenbueren.de

 


Figurentheater „Über die Trauer hinaus“

Ein Familienstück für Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren

Zwei Menschen auf dem Weg der Trauer. Halt suchend, dem Sturm der Gefühle ausgeliefert.

Zwischen Festhalten und Loslassen gelingt nach und nach der Abschied, gemeinsam und jedem auf seine Weise.

Trauer wandelt sich in Kraft, beide wagen neue Schritte zurück in das Leben.

Zwei Menschen auf dem Weg –  im Gepäck Erinnerungen…

Ohne Worte, nur über die Handlung der Figuren, werden Beziehung und Entwicklung sichtbar, werden Stimmungen erzählt. Die Inszenierung stellt sich der Tiefe des Themas und weicht auch dem Schmerz nicht aus. Es entsteht Raum, sich mit den Themen Tod und Trauer auseinanderzusetzen.  Die ernsthafte aber unkomplizierte Art der Inszenierung ermöglicht Kindern und Erwachsenen hierzu gleichermaßen Zugang. Als Familienstück konzipiert, ist es auch für Kinder ab 5 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen geeignet.

Auch für die pädagogische Arbeit im Vorschul- und Schulbereich zum Thema Trauer bietet dieses Stück einen guten Einstieg.

22-105 Sa., 26.10.2019, 19.00 – 20.30 Uhr, 2 UStd.

€ 10,00 für Erwachsene

€ 5,00 für Kinder ab 5 Jahren

Sonja Lenneke

 

Der leere Platz neben mir – Dein Handabdruck in meinem…

Erzählungen und Texte um das Thema Tod, Trauer und Hoffnung für alle, die einen lieben Menschen verloren haben bzw. sich dieser Thematik stellen möchten.

Der Tod scheint allgegenwärtig und flimmert hundertfach über Fernsehschirme in Nachrichten, Krimis oder Dokumentationen. Doch das alles ist weit weg. Wenn aber ganz real ein Partner, ein Angehöriger oder ein geliebter Mensch stirbt, dann sind wir auf uns selbst zurückgeworfen und müssen uns mit Trauer und Verlust auseinandersetzen. Für die Trauer aber gibt es kein Rezept. Oft reagieren die Überlebenden mit Wut, Verzweiflung und Ohnmacht. Vieles gerät aus dem Gleichgewicht und die bisweilen plötzliche Leere neben uns muss neu gefüllt werden mit Hoffnung, Neubeginn und Zuversicht. Wie aber kann das gehen und muss Trauerbewältigung immer einsam sein?

„Der leere Platz neben mir“ lautet der Titel eines literarisch-musikalischen Rezitationsabends, der versucht, auf diese Fragen eine Antwort zu finden, aber auch Mut, Aufbruch und Solidarität in den Mittelpunkt zu stellen.

Den Abend gestalten der Autor und Schauspieler Sebastian Aperdannier sowie Widold Grohs aus Münster, der an Saxophon und Klarinette für die musikalische Untermalung sorgen wird.

Die Rezitation findet statt in der St. Ludwig-Kirche, Groner Allee, Ibbenbüren.

22-106 Do., 23.01.2020, 20.00 – 21.30 Uhr, 2 UStd.

gebührenfrei

Sebastian Aperdannier

Witold Grohs

Um eine Spende wird gebeten.

 

Sterben- was wissen wir?

Sterben ist für uns Menschen weit mehr als ein biologischer Prozess. An der Grenze zwischen Leben und Tod erleben wir häufig Unsicherheit und Angst. Uns ist bewusst, dass Sterben immer einen langsamen oder auch schnellen Abschied bedeutet. Vielfach bestehen Sorgen, dass uns ein qualvoller Tod erwartet.

Was passiert im Sterben mit dem Körper? Was erlebt der Sterbende? Was erleben seine Begleiter?  Was fühlt ein Sterbender? Was geschieht nach dem Tod?

An diesem Abend suchen wir nach Antworten.

22-109 Di., 26.11.2019, 19.30 – 21.45 Uhr, 3 UStd.

gebührenfrei

Dr. Josef Goecke

Um eine Spende für den Hospizverein wird gebeten.

 

Bestattungsarten im Wandel – welche Möglichkeiten gibt es?

Eine Informationsveranstaltung rund um den Sterbefall

In der Trauer- und Bestattungskultur vollzieht sich ein Wandel. Viele Fragen tauchen auf, z. B. ob Sarg- oder Urnenbeisetzung oder welche alternative Formen sonst noch möglich sind? Was ist machbar und was ist nötig? Was kann oder muss vorher schriftlich festgelegt werden? Wenn man sich bereits zu Lebzeiten Gedanken macht, welche Bestattungsart man sich für sich selber vorstellen kann, werden den Angehörigen oftmals schwere Entscheidungen abgenommen.

22-111 Mo., 04.11.2019, 19.30 – 21.45 Uhr, 3 UStd.

gebührenfrei

Christian Hackmann

Um eine Spende für den Hospizverein wird gebeten.

 

Letzte-Hilfe-Kurse geben Sicherheit im Umgang mit Sterben und Tod

Viele Menschen wünschen, sich zu Hause in vertrauter Umgebung sterben zu können. Frei von Schmerzen, ohne Angst und vielleicht auch im Beisein eines vertrauten Menschen. Dies gelingt jedoch nur einem geringen Teil.

Etwa 870.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland. Jeden von uns wird das Thema mal betreffen. Wer einem anderen Menschen am Lebensende ein Begleiter sein will, der kämpft häufig mit den eigenen Ängsten und Unsicherheiten.

Es scheint, dass sich viele Menschen die Betreuung eines sterbenden Angehörigen nicht zutrauen, weil ihnen das Grundlagenwissen von Sterbeprozessen oder auch die Kenntnis über die vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfsangebote fehlen.

Diese Informationslücke soll durch Letzte-Hilfe-Kurse geschlossen werden. Leid am Lebensende lindern, Abschied gestalten oder allgemeine Unruhe sind Themen, die behandelt werden, zudem wird auch der Austausch über Tod und Sterben in der Gruppe gefördert. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.

Vermittelt wird:

  1. Sterben ist ein Teil des Lebens
  2. Vorsorgen und Entscheiden
  3. Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte
  4. Abschied nehmen vom Leben

22-113 Sa., 18.01.2020, 9.30 – 13.30 Uhr, 5 UStd.

€ 10,00

Sabina Knappmann-Klute

Pfarrer Dr. Dieter Klute

 

Menschen am Lebensende begleiten

Befähigungskurs zum Erkennen eigener Fähigkeiten

Die Begleitung von schwerkranken, sterbenden und trauernden Menschen stellt Helferinnen und Helfer in der Hospizbewegung vor die Aufgabe, mit eigenen Ängsten in Bezug auf die Endlichkeit des Lebens umzugehen. Der Kurs soll Mut machen, über einen Einsatz in der ambulanten oder stationären Hospizarbeit nachzudenken und sich professionell darauf vorzubereiten. Den Umgang mit Ohnmacht und Hilflosigkeit angesichts des Lebensendes zu erlernen, ist für jeden eine Bereicherung.

Das Referententeam vermittelt Kenntnisse über die Betreuung der Sterbenden selbst, wie auch der trauernden Angehörigen. Pflegepersonal erhält zudem wertvolle Hinweise für die berufliche Praxis.

42-204 Mi., 22.01.2020, 19.30 – 21.45 Uhr, 10 Abende

plus ein Wochenende:

Fr., 24.01.2020, 17.00 – 21.30 Uhr und

Sa., 25.01.2020, 9.00 – 18.00 Uhr, 48 UStd.

€ 199,00

Marie-Luise Hohenhaus

Referententeam

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