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Veränderung bringt Unsicherheit. Und selten war ein Zeitabschnitt mehr von Veränderung geprägt als der heutige rasante Wandel zur Wissensgesellschaft. Waren Tod und Trauer für die Generation unserer Großeltern noch selbstverständlicher Teil des Lebens, haben die Menschen heute diesen wichtigen Themenkreis weitgehend aus ihrem Alltagsleben verdrängt.

Der Referent, Bestatter und Trauerbegleiter David Roth wird uns an diesem Tag Einblick in seine Gedanken zu “Trauer ist Liebe” geben. Trauer setzt immer eine Beziehung voraus, Beziehungen mit ihren schlechten und mit ihren guten Erfahrungen. Und wie in der Liebe und in jeder Beziehung sollten diese Gefühle auch in der Trauer von dem, der damit leben muss, selber ausgedrückt werden. Dieses “selber Ausdrücken”, besser noch “Begreifen”, kann vielleicht Ungelöstes lösen und schmerzlich Vermisstes neu verbinden.

Als Fritz Roth, Firmengründer und Vater von David Roth, starb ,wurde er von der Familie mitten in der Nacht vom Krankenhaus nach Hause geholt. Inge Roth und Ihre Kinder haben ihn angezogen und haben im Kreise der Familie und der engsten Freunde am offenen Sarg Abschied genommen. Es wurde gebetet, geweint, gesungen und es wurden Geschichten ausgetauscht, all das hat der Familie viel Kraft gegeben.

Auch die Schilderung dieser persönlichen Erfahrungen macht den Vortrag von David Roth zu einem berührenden Erlebnis.

David Roth, Bestatter und Trauerbegleiter, ging im Bergischen Land zur Schule. Nach dem Abitur am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach leistete er seinen Zivildienst bei der Johanniter Unfallhilfe. Ein duales Studium schloss er mit dem Abschluss Dipl. Betriebswirt an der Wirtschaftsakademie Kiel ab.

In Kontakt mit dem richtigen Leben brachten ihn Praktika im Grandhotel Schloß Bensberg, im Hospiz des Vinzenz Palotti Hospitals und beim Ambulanten Hospiz Leverkusen e.V. Es folgte die Ausbildung zum Trauerbegleiter bei Jorgos Canacakis.

In den Vereinigten Staaten von Amerika sammelte David Roth durch weitere Praktika Auslandserfahrung und studierte am New England Institute in Boston.

Nach dem Tod seines Vaters Fritz Roth übernahmen er dessen Platz in der Geschäftsleitung des Bestattungshauses Pütz-Roth. Er hält Vorträge über die Themen Sterben, Tod und Trauer im “Haus der menschlichen Begleitung” Pütz-Roth in Bergisch Gladbach, leitet Seminare in der dem Haus angeschlossenen “Privaten Trauerakademie” und ist ein gefragter Teilnehmer an Podiumsdiskussionen und Konferenzen. Im letzten Jahr hat er zusammen mit Sabine Bode das Buch “Das letzte Hemd hat viele Farben” geschrieben. Dieses Jahr ist das Buch “Nimm Zimt” – Tröstende Rezepte in Zeiten der Trauer erschienen, das er zusammen mit Ingrid Niemeier geschrieben hat.

David Roth und seine Lebenspartnerin haben vier Kinder.

22-110

Di., 13.09.2022, 19.00 – 21.15 Uhr, € 10,00, David Roth

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